Gesetz der Zeit

Das Gesetz der Zeit bzw. das Gesetz der Synchronizität in der für Menschen aus den westlichen Industrienationen am besten zugänglichen Form beruht auf den Arbeiten von José Argüelles (Valum Votan), einem US-Amerikaner mit mexikanischem Vater und einer deutsch-amerikanischen Mutter. Die ersten fünf Jahre seines Lebens verbrachte er in Mexiko. Argüelles war vor allem als Initiator der weltberühmten globalen Friedensmeditation „Harmonic Convergence“ bekannt, die vom 16. bis 17. August 1987 stattfand. Während dieser Zeit erweckte er auch das Massenbewusstsein für die Bedeutung des Jahres 2012 und lenkte die Aufmerksamkeit der Welt auf die Maya und ihr Kalendersystem, das er noch deutlich erweiterte.

Aufgrund dieser Entstehungsgeschichte sind derzeit die einzigen Sprachen, in denen das Gesetz der Zeit umfassend dokumentiert ist Englisch, Spanisch und Portugiesisch. Letzteres weil sich in Brasilien und Portugal größere interessierte Gruppen gebildet haben, die die Originaltexte übersetzen aber auch zahlreiche eigene Publikationen erstellen. Da im deutschsprachigen Raum diese neu entdeckten Erkenntnisse bisher noch recht wenig verbreitet sind, habe ich eine Einführung in die Thematik aus diesen Quellen zusammengestellt und ins Deutsche übersetzt, um einen kleinen Beitrag zu leisten, mittel- bis langfristig die Verbreitung dieses Wissens zu erhöhen und somit mehr Menschen in die synchronen Zyklen des Universums miteinzubeziehen.

Hier kannst Du dir das Dokument zur Einführung herunterladen:

Einfuehrung Gesetz der Zeit v1.2

Durch ein Tagebuch kann man sich sehr gut schrittweise mit den Energien und Bedeutungen der 20 Sonnensiegel und der 13 Galaktischen Töne vertraut machen, die zusammengenommen den sogenannten Tzolkin-Zyklus aus dem Maya-Kalender bilden.

Tatsächlich ist die Energie eines bestimmten Tages eine sehr komplexe Überlagerung der Energien von mehreren ineinander verschachtelten Zyklen unterschiedlicher Länge, die zudem noch (in unserer Wahrnehmung) moduliert wird von unserer eigenen Galaktischen Signatur, die sich aus unserem Geburtsdatum ergibt. Die Energien des täglich wechselnden Kins im Tzolkin-Zyklus eignen sich aber besonders gut zum Einstieg, da sie besonders klar im täglichen Leben identifizierbar sind.

Das Gesetz der Zeit ist sehr umfangreich und vielschichtig. Diese Einführung ist daher auch nur ein erster kleiner Ausschnitt. Am Anfang können die vielen Informationen durchaus überwältigend sein. Man sollte nicht mit der Erwartung herangehen, sofort alles zu verstehen. Es ist in gewisser Weise, als ob man eine neue Sprache lernen würde. Benutze nicht nur deinen Verstand, sondern öffne auch dein Herz, wenn du diese Einführung liest. Dein Verstand wird wahrscheinlich mehr Zeit benötigen als deine Intuition und dein Herz, um dies alles vollständig zu verstehen. Man sollte sich deswegen nicht entmutigen lassen und sich in kleinen Schritten damit vertraut machen.

Weitere Anmerkungen zum Gesetz der Zeit (für Fortgeschrittene) aus Sicht eines Naturwissenschaftlers, der sich nun schon seit einigen Jahren damit beschäftigt :

Wichtig zum Verständnis ist aus meiner Sicht auch, dass der Begriff „Gesetz“ nicht dogmatisch gemeint ist oder im Sinne von „es gibt keine Ausnahme hierzu“. Bei der Zeit handelt es sich letztlich um ein Phänomen auf der Quantenebene und somit greift hier der aus der Physik bekannte „Welle-Teilchen-Dualismus“, wonach Objekten der Quantenphysik gleichermaßen die Eigenschaften von Wellen und Teilchen zugeschrieben werden müssen. Die Beschreibung mit „Teilchen“ oder im vorliegenden Fall mit z.B. „Sonnensiegeln“ oder „Galaktischen Tönen“ fällt dem menschlichen Verstand etwas leichter, ist aber letztlich auch nur eine Hilfe, um die Limitierungen unseres begrenzten Verstandes zu umschiffen. In diesem Sinne liefert auch das Gesetz der Zeit ähnlich wie die Quantenphysik „nur“ Informationen über die Wahrscheinlichkeit von Eigenschaften, Ereignissen oder Prozessen bzw. dominante Potenziale. Daher sollte man durchaus auch versuchen, sich dem „Wellencharakter“ dieses Gesetzes auch auf anderen Ebenen anzunähern, z.B. auf emotionaler, seelischer oder künstlerischer.

Die 20 Sonnensiegel und 13 Galaktischen Töne beschreiben Prozesse der kosmischen Schöpfung. Sie werden in den Cosmic History Chronicles wie folgt beschrieben:

„Die Galaktischen Töne können als Radiopulse betrachtet werden, die den Pulsationen von Radiowellen aus dem dichten Kern des Pulsars oder Quasars ähneln. Die Sonnensiegel repräsentieren den Zyklus von Frequenzbereichsmöglichkeiten für Transformation oder Evolution, mit dem jeder dieser Radiopulse moduliert werden kann.“

Nach dem Lesen dieser ersten einführenden (Teilchen-)Theorie sollte man versuchen, die Inhalte in die Praxis umzusetzen, durch Beobachtung dessen, was sich für einen selber und um einen herum in Abhängigkeit von der Zeit, also der spezifischen Energie des aktuellen Kins (Tages), tatsächlich ereignet. Man wird schnell feststellen, dass es eine statistisch signifikante Korrelation zwischen den Ereignissen und den dominanten Potenzialen des Gesetzes der Zeit gibt!