Politik

Ansichten und Kommentare zu wichtigen Ereignissen in der Politik mit Fokus auf Brasilien

Gedanken zum „Jahr der Anregung der Wahrnehmung“ im Maya-Kalender

Wer mit dem Verständnis vom 13-Monde-Kalender und dem Tzolkin/Dreamspell noch nicht vertraut ist, sollte zunächst den Blogbeitrag zum 52-jährigen solargalaktischen Zyklus lesen und wie er die Zivilisationsgeschichte der Menschheit beeinflusst.

Für das Verständnis, was uns im neuen Maya-Jahr, also zwischen dem 26. Juli 2025 und dem 24. Juli 2026 erwartet, müssen wir zunächst verstehen, dass jedes komplette Maya-Jahr durch die Energiekombination eines spezifischen Tons und eines spezifischen Sonnensiegels aus dem Tzolkin geprägt wird. Die 260 verschiedenen Energiekombinationen aus dem Tzolkin werden auch „Kins“ genannt. Der Kin, der auf den 26. Juli eines (Gregorianischen) Jahres fällt, ist also der prägende Kin des ganzen Maya-Jahres. Diese Energie überlagert sich mit den Tagesenergien und den Energien der größeren übergeordneten Zyklen (Einführung in die großen Zyklen siehe hier).

An dieser Stelle sei nur nochmals auf die energetische Prägung des vergangenen und des aktuellen Baktun-Zyklus (ca. 394 Jahre) verwiesen. Der vergangene Baktun-Zyklus (1618-2012), der zugleich auch den Abschluss einer Großen Zählung markierte, stand im Zeichen der Kultivierung der materiellen Technologie bzw. der Transformation der Materie. Der erste Baktun-Zyklus (2012-2406) der neuen Großen Zählung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Menschheit kollektiv in die spirituelle Bewusstseinsebene eintritt. Es geht dabei darum, das (für die meisten von uns) neue Wissen im Bewusstsein zu integrieren und zu beginnen, mit spirituellen Themen bzw. spirituellen Technologien zu arbeiten.

Aktuell sind wir noch im ersten Katun-Zyklus (2012-2032), also dem „allerersten Schritt“ in diese Richtung. Geprägt ist dieser komplette Katun-Zyklus vom Sonnensiegel des „Roten Drachen“. Dies ist ein Archetyp, der unter anderem die Kraft der Geburt und Neuanfang repräsentiert und uns hilft, altes Wissen zu erinnern. Dies nur zur Einordnung, um den übergeordneten zeitlichen Horizont der weiteren menschlichen Entwicklung und die übergeordnete Energie besser einschätzen zu können. Die Menschheit ist in Bezug auf die materiellen Technologien bereits sehr weit fortgeschritten. In Bezug auf die Spiritualität sind wir aber auf kollektiver Ebene noch „Erstklässler“!

Das nun beginnende Maya-Jahr wird von der Energie des Kins „Gelber Resonanter Samen“ geprägt. Der Name ergibt sich aus der Kombination des Sonnensiegels „Gelber Samen“ mit dem siebten, dem „Resonanten“ Ton. 

José Argüelles hat uns zu jedem Ton und zu jedem Sonnensiegel jeweils 3 Schlüsselwörter hinterlassen, die sozusagen die Basis jeder Interpretation liefern. Daraus lässt sich sogar ein kleines inspirierendes Gedicht formulieren, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Darstellung des Gelben Resonanten Samens mit der Beschreibung seiner energiekombinatorischen Eigenschaften, die auf Wachstum, Wahrnehmung und die Kraft der Intelligenz fokussiert sind.

Ich möchte im Folgenden diese Energiekombination und ihre Wirkungen in etwas leichter verständlichen Worten beschreiben und weiter vertiefen. 

Wie die Symbolik des Namens schon andeutet, steht der Samen für Wachstum und Ernte. Samen haben ein genetisches Programm in sich gespeichert, das durch den Kontakt mit geeigneten Umweltbedingungen aktiviert wird. So erblüht der Samen zum Beispiel zu einer Pflanze oder ist Träger der Fortpflanzung. Ganz allgemein gesprochen nimmt der Samen seine Umweltbedingungen wahr und richtet sich auf das Ziel seines Wachstumsprogrammes aus.

Dies gilt in diesem Maya-Jahr im übertragenen Sinne auch für uns Menschen mit unserem seelischen Wachstumsprogramm. Themen der Wahrnehmung und der Ausrichtung des eigenen Fokus werden aktiviert. Leben wir das, was wir uns erträumen, oder lassen wir es zu, dass unsere Möglichkeiten begrenzt werden? Liegt die Begrenzung vielleicht auch in uns selbst begründet? Nutzen wir unsere Talente und Fähigkeiten in vollem Maße? Dies sind Fragen, die in diesem Maya-Jahr für viele Menschen vor allem auf kollektiver Ebene akut werden.

Der Samen ist eng mit dem karmischen Einfluss des Jupiters verbunden und erinnert uns daran, dass wahre Macht nicht in Dominanz oder äußerer Zurschaustellung liegt, sondern in der stillen Widerstandsfähigkeit, die entsteht, wenn man offen, eingestimmt und im Einklang mit dem organischen Rhythmus des Lebens bleibt.

Der Pluspol dieser Energie kann uns insbesondere mit Neugierde, Leichtigkeit und Reichtum verbinden. Wir fühlen uns vielleicht besonders wissbegierig, motiviert und experimentierfreudig. Die schöpferische Kraft des Samens kann uns helfen, alte Verkrustungen aufzubrechen und die Dinge in einem neuen Licht zu betrachten. Plötzlich können die Dinge viel leichter erscheinen und es bestehen gute Chancen, dass wir nun ernten dürfen, was wir zuvor gepflanzt haben. 

Im Minuspol dieser Energie können wir Gefahr laufen, in die Oberflächlichkeit und die Stagnation abzugleiten oder eine Angst vor dem Neuen zu entwickeln, und damit unsere Talente und Fähigkeiten ungenutzt lassen. Es kann auch zu einer Angst führen, nicht am Ziel anzukommen. Da wir selbst entscheiden, wie wir dieses Potenzial nutzen, können wir natürlich auch mit einer gewissen Leichtigkeit Negatives initiieren. Daher ist sehr ratsam, Gedankenkontrolle zu praktizieren und darauf zu achten, worauf wir unseren Fokus legen. Wenn wir Neues effektiv in unser Leben bringen wollen, müssen wir auch den Fokus auf das Neue legen und dürfen nicht ständig gedanklich in den alten Strukturen verharren.

Der Resonante Ton ist der Ton des Gleichklangs. Die Kraft des Kanalisierens bedeutet, dass dieser Ton die Anbindung an die göttliche Quelle maximiert. Dies erleichtert für uns alle den Zugang zu neuen Inspirationsquellen. Dieser Ton fordert uns auf, zuzuhören und nachzudenken, Führung von der Quelle zu erhalten und in einer Zeit planetarischer Turbulenzen ein Vorbild für kohärentes Handeln zu sein. Bei Menschen, die bereits auf einem spirituellen Pfad unterwegs sind, kann sich dies auch in verstärkter Medialität äußern. 

Im Pluspol kann uns die Anbindung an diese neuen Inspirationsquellen helfen, Ergebnisse ohne große Anstrengung zu erzielen. Wir können eine Art „sechsten Sinn“ entwickeln, der uns hilft, mit Leichtigkeit auf unsere Ziele zuzusteuern. Dieser „sechste Sinn“ hilft uns auch, stärker als bisher zu unseren Überzeugungen zu stehen, bei Notwendigkeit auch gegen die vorherrschende Meinung.

Die Gefahr im Minuspol dieses Tons besteht vor allem darin, die größeren Zusammenhänge zu übersehen oder mit einem Mangel an Struktur vorzugehen. Wir können uns auch in unseren Träumen verlieren oder mit übertriebener Sturheit unsere Ziele verfolgen. Im negativsten Fall können wir auch in Isolation verharren oder komplett in Pessimismus verfallen.

In jedem Falle bietet uns die Energiekombination des Gelben Resonanten Samens in diesem Maya-Jahr eine besondere Chance, sowohl innere als auch äußere Prozesse des Lebens mit unseren Sinnen anders wahrzunehmen als bisher und dies auf eine inspirierte Weise für eine neue Zielausrichtung zu nutzen. Dies betrifft in erster Linie unsere kollektive gesellschaftliche Entwicklung, insbesondere unsere kollektive Berufung. 

Die gesellschaftlichen Umwälzungen werden so stark sein, dass auch unser persönliches Leben davon in der Regel nicht unberührt bleiben wird. Der Resonante Ton steht allgemein für wichtige Entscheidungsprozesse und für wichtige Weichenstellungen für die Zukunft. Bezogen auf die Jahresebene der aktuellen 13-Jahres-Welle, die im Juli 2019 begann, werden in diesem Maya-Jahr die Grundlagen gelegt, die entscheidend die Richtung für die folgenden sechs Jahre bis Juli 2032 vorgeben.

An dieser Stelle sei noch ein weiterer interessanter Aspekt des Resonanten Tons erwähnt. Der Resonante Ton wird in der Maya-Symbolik mit einem Strich (für die fünf) und mit zwei Punkten (für die zwei) dargestellt (5+2=7). Dies zeigt bereits über die Symbolik die innere Verbindung mit dem zweiten, dem sogenannten Lunaren Ton, der nur durch zwei Punkte dargestellt wird. Das zweite Jahr dieser 13-Jahres-Welle vom 26. Juli 2020 bis zum 24. Juli 2021 war weltweit stark geprägt von den Folgen der sogenannten COVID-19-Pandemie, aber auch von tiefgreifenden sozialen, politischen und ökologischen Entwicklungen. In der Maya-Terminologie war es das Jahr des „Blauen Lunaren Sturms“. Dieses Jahr legte das Thema Selbsterneuerung (Sturm) als Herausforderung (Lunarer Ton) für die ganze Menschheit in der aktuellen 13-Jahres-Welle fest.

Hier ist ein Überblick über die wichtigsten globalen Ereignisse und prägenden Themen in diesem Zeitraum:

1. Die sogenannte COVID-19-Pandemie

Viele Länder, insbesondere in Europa, Nord- und Südamerika, erlebten im Herbst und Winter 2020/21 neue Wellen der sogenannten COVID-19-Pandemie mit angeblich hohen Fallzahlen. Ende 2020 wurden die ersten experimentellen Impfstoffe zugelassen. Im Jahr 2021 begannen groß angelegte Impfkampagnen weltweit. Die Mutationen des Virus mit angeblich erhöhten Ansteckungsraten wurden als Begründung für drastische Kontrollmaßnahmen wie Lockdowns und Reisebeschränkungen genutzt.

2. Die sogenannte „Klimakrise“ und Naturkatastrophen

Extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen in Deutschland, Belgien und China (Juli 2021) oder Hitzewellen und Waldbrände in Nordamerika, Sibirien, Australien und dem Mittelmeerraum wurden genutzt, um ein Narrativ von einer menschengemachten „Klimakrise“ voranzutreiben, unter Ausblendung der Tatsache, dass sich das Klima sowohl auf der Erde als auch auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems schon immer stark verändert hat. Klimapolitik wurde dadurch zum zentralen Thema internationaler Debatten im Vorfeld der COP26-Klimakonferenz (November 2021) gemacht.

3. Politische Umbrüche und Auseinandersetzungen

Bei den US-Präsidentschaftswahlen (November 2020) siegte offiziell Joe Biden über Donald Trump. Die Argumente, die hierbei für einen systematischen Wahlbetrug sprechen, sind unter anderem hier umfassend dokumentiert. Der Sturm auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 repräsentierte einen dramatischen Angriff auf eine wichtige demokratische Institution. Die wahren Hintergründe dieses Angriffs sind bis heute nicht aufgearbeitet worden. 

4. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen der Pandemie

Die Lockdowns und Reisebeschränkungen führten zu einer kurzen globalen Rezession 2020, gefolgt von einem Wirtschaftsaufschwung 2021 in vielen Industrieländern – abhängig vom jeweiligen Pandemieverlauf bzw. abhängig von den diesbezüglichen Maßnahmen. Lieferkettenprobleme, Halbleiter-Knappheit und steigende Preise prägten die wirtschaftliche Erholung. Die Lockdowns führten zu einer Zunahme von sozialen Spannungen, insbesondere in Bezug auf Impfung, Freiheitsrechte und wirtschaftliche Ungleichheit.

5. Digitalisierung und Wandel der Arbeitswelt

Die Themen Home-Office, Online-Bildung und digitale Infrastruktur wurden massiv beschleunigt. Diskussionen über psychische Gesundheit, Arbeitszeitmodelle und gesellschaftliche Folgen des digitalen Wandels nahmen Fahrt auf.

6. Soziale Bewegungen

Fortführung der „Black-Lives-Matter“-Bewegung und anderer Proteste gegen Rassismus, Diskriminierung und Polizeigewalt. Feministische und LGBTQ+-Bewegungen sowie Proteste für soziale Gerechtigkeit gewannen in vielen Ländern an Sichtbarkeit.

7. Pädophilie und Kinderhandel

Ende Juli 2020 wurden im Fall Jeffrey Epstein/Ghislaine Maxwell Gerichtsunterlagen freigegeben, was zu intensiver Berichterstattung über das Umfeld von Epstein und Maxwell führte. Im März 2021 erweiterten US-Staatsanwälte die Anklage gegen Maxwell und fügten vier zusätzliche Sex­Trafficking-Vorwürfe hinzu. Der Fokus richtete sich auch auf mögliche Komplizenschaft weiterer involvierter Personen.

Fazit: Der Zeitraum 26. Juli 2020 bis 24. Juli 2021 war stark polarisiert und ziemlich chaotisch: von akuter globaler Gesundheitskrise zu ersten Schritten der Erholung – begleitet von sozialen und politischen Spannungen, beginnenden geopolitischen Veränderungen und einem zunehmenden (wenn auch verzerrten) Bewusstsein für klimatische Veränderungen und das Thema Kinderhandel.

Im aktuellen siebten Schritt dieser 13-Jahres-Welle bekommen wir nun diese Themen von damals wieder vorgelegt. Es ist daher lohnend für das Verständnis der übergeordneten globalen Zusammenhänge, in diese Zeit zurückzublicken. Diese Erinnerungen können uns helfen, die aktuellen Herausforderungen und Hindernisse besser einzuordnen. 

Es wird im aktuellen Maya-Jahr energetisch die Frage aufgeworfen, wie wir die herausfordernden Themen der Selbsterneuerung von damals nun am besten in den Gleichklang bringen können und in welche Richtung wir gehen wollen. Die Energie des Gelben Samens mit seinem beschriebenen Pluspol ist im Grunde die beste Antwort auf diese Frage. Es gilt, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und die schöpferische Kraft des Samens zu nutzen, um neue Ideen in die Welt zu bringen und das Alte loszulassen. Es an der Zeit, die Narrative von damals zu diesen Themen auf kollektiver Ebene mit Furchtlosigkeit zu hinterfragen.

Wir müssen uns bewusst sein, dass es weiterhin starke negative Kräfte geben wird, die die Weltordnung in eine Richtung lenken wollen, die weiterhin nur ihren Macht- und Finanzinteressen dient und die nicht auf Vielfalt, Unabhängigkeit, Gleichheit und Selbstermächtigung der Völker aufgebaut ist. Diese Kräfte werden mit aller Macht versuchen, die unipolare Ordnung und die alten Narrative aufrecht zu erhalten. 

Man sollte sich bewusst machen, dass die negativen Kräfte in diesem Maya-Jahr auf globaler Ebene insbesondere Folgendes versuchen werden:

  • Ausrufen neuer Pandemien und Verkauf neuer Impfstoffe;
  • Vorantreiben des Narrativs vom menschengemachten Klimawandel mit dem Begriff der „Klimakrise“, der zunächst entsprechende Ängste auslösen soll und im nächsten Schritt weitere Kontrollmaßnahmen rechtfertigen soll;
  • Weitere Angriffe auf demokratische Institutionen, auf demokratische Wahlen sowie Angriffe auf oppositionelle Politiker;
  • Verfeinerung der Kontrollsysteme zur Erlangung globaler Kontrolle (z.B. WHO-Pandemievertrag und digitale Zentralbankwährungen) unter Nutzung der Fortschritte bei der digitalen Infrastruktur;
  • Zensur und Ausgrenzung unerwünschter Meinungen;
  • Befeuerung und Organisation von systemkonformen Protesten mit Hilfe bestehender Netzwerke von NGOs

Das Wissen um diese übergeordneten Zusammenhänge kann helfen, sich im persönlichen Bereich besser darauf einzustellen und sich Dingen zu entziehen, die man nicht im eigenen Leben manifestieren möchte.

Die abschließende Wirkung dieses Themenkomplexes wird sich erst im Jahr des „Roten Kristallenen Mondes“ vom 26. Juli 2030 bis zum 24. Juli 2031 auf allen Ebenen manifestieren. Dies ist dann der Abschluss des sogenannten „Harmonischen Pulsars des Lunaren Lebens“. Dies ist ein energetisches Feld, das jeweils das zweite, siebte und zwölfte Jahr einer 13-Jahres-Welle energetisch über die Kraft der 5 miteinander verknüpft. Wenn wir in diesem siebten Jahr die richtigen Weichenstellungen vornehmen, können wir uns auf eine Zeit freuen, die uns von Altlasten befreien wird und stark von Lebenslust, Selbstzufriedenheit, emotionaler Kraft und visionärem Tiefgang geprägt sein wird. Wichtig ist auch zu verstehen, dass der Rote Mond das weibliche Prinzip symbolisiert.

Die Alternative besteht darin, den negativen Kräften dabei zuzusehen, wie sie die Abhängigkeiten der Menschen weiter erhöhen und wie sie die Menschen noch intensiver in ihren Kontrollsystemen versklaven. Dieser Pfad führt zu emotionalem Ungleichgewicht, zu emotionalen Extremerfahrungen und letztlich zur Selbstzerstörung (der extreme Pol der Energie des Roten Mondes). Vieles spricht derzeit dafür, dass in diesem Jahr eine endgültige Spaltung der Menschheit stattfinden wird und dass zumindest ein Teil in den dunklen Pfad der Selbstzerstörung einbiegen wird (Egon Fischer nennt dies den „Herbst der zwei Wege“). 

Wie erwähnt werden die Umwälzungen so massiv sein, dass sich niemand diesem Prozess wird entziehen können. An einem bestimmten Punkt wird jeder für sich eine Entscheidung treffen müssen, welchen Pfad er gehen möchte. Dies kann bewusst oder unbewusst erfolgen.

Wichtig für das Verständnis der Energie des Gelben Resonanten Samens ist auch die Tatsache, dass dieser Kin mit der Welle des „Weißen Spiegels“ verbunden ist (genauso wie das erwähnte Jahr des Blauen Lunaren Sturms 2020/21 und das Jahr des Roten Kristallenen Mondes 2030/31).

Diese Welle dreht sich um die Themen Endlosigkeit, Reflektieren und Ordnung

Die Symbolik des Spiegels beinhaltet unmittelbar den Prozess des Reflektierens. Dafür ist der Spiegel gemacht. In einem Spiegelsaal mit Spiegeln an allen Wänden können wir durch die Mehrfachreflexionen einen ersten Eindruck von der Endlosigkeit bekommen. Andererseits können wir auch alle physischen Aspekte von uns selbst erkennen. Dies gilt auch im übertragenen Sinne für die Energie des Weißen Spiegels, die uns unsere inneren Aspekte erkennen lässt. Genauso ist diese Energie aber auch in der Lage, andere klar zu sich selbst zu reflektieren, sofern unser eigener Spiegel klar ist. Im Spiegelsaal gibt es kein Gut oder Böse, kein Richtig oder Falsch – es gibt nur die Reflexion dessen, was ist. 

Dies hilft uns allen, die natürliche Ordnung des Universums zu erkennen und gemeinsam um den richtigen Weg zur Erlangung dieser Ordnung zu ringen. Für die Maya ist der Weiße Spiegel auch der Feuerstein, der dein Schwert schärft. Das größte Geschenk dieses Schwertes ist die Kraft der Vergebung. Nur durch Vergebung können wir z.B. endlose Kriege beenden, die uns in einer Illusion von Ursache und Wirkung bzw. Gut und Böse verstricken. Diese Pole sind beliebig verschiebbar bzw. vertauschbar – je nachdem, wie weit man die Ursachen eines Krieges geschichtlich zurückverfolgt. Diese Pole sind daher eine Illusion. Die Befreiung von dieser Illusion kann nur durch Vergebung entstehen. Wahrer Frieden kann nur durch wahrhaftige und tief im Herzen gefühlte Vergebung entstehen. 

Der Pluspol dieser Energie bringt Klarheit und Struktur. Falls wir nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht und wo wir anfangen sollen, so hilft uns die Energie des Spiegels, die Dinge nüchtern zu analysieren und zu reflektieren. Diese Klarheit und Wahrheit sind die Grundlage für das Auflösen von Illusionen, für neue Erkenntnisse und in der Folge für Entscheidungen, Veränderungen und Vergebung.

Der Minuspol dieser Energie ist gekennzeichnet durch das Verharren in der illusionistischen Selbst-Perspektive. Dadurch können Probleme nicht erkannt werden und kranke Strukturen nicht aufgelöst werden. Menschen im Minuspol dieser Energie wünschen sich keine Veränderungen und reagieren dementsprechend oft entweder distanziert oder mit direkter Konfrontation.

In untenstehender Aufzählung habe ich die Kins der Welle des „Weißen Spiegels“ aufgeführt. 

Der Gelbe Resonante Samen prägt das ganze Jahr, aber auch jeder Kin in dieser Welle begleitet und ergänzt diese Jahresprägung. Die zusätzlichen Kins prägen insbesondere einen der 13 Monde (28-Tage-Zyklen) dieses Jahres. Trotzdem kann man dies nicht als strikt sequenzielle Abfolge betrachten, da es hier um Wahrscheinlichkeitsprozesse geht und da es zahlreiche innere Verbindungen zwischen den einzelnen Monden gibt. Somit werden sich bestimmte Prozesse auch früher oder später und nicht nur innerhalb eines Mondes manifestieren. 

Die mit den verschiedenen Kins der Jahres-Welle verbundenen dominierenden Themen und Prozesse des neuen Maya-Jahres werden nachfolgend beschrieben. Dies ist eine zusätzliche Detaillierung, was uns in diesem Zeitraum erwartet.

Die genannten zusätzlichen energetischen Aspekte entsprechen jeweils dem Tages-Kin am ersten Tag jedes Mondes und beeinflussen den jeweiligen kompletten Mond-Zyklus von 28 Tagen (zusätzlich zu den Sonnensiegeln der Jahres-Welle). 

  1. Mond („Weißer Magnetischer Spiegel“, 26.7.25-22.8.25 bzw. 24.7.26): Die dominierenden Themen des gesamten Maya-Jahres „kommen auf den Tisch“: Das ist eine Wiederbelebung der oben zusammengefassten Themen aus dem Jahr des Blauen Lunaren Sturms unter dem Leitmotto „Ordnung“ und „Reflektieren“ des Weißen Spiegels mit den beschriebenen spezifischen Aspekten des Gelben Resonanten Samens (Kin 124). Es geht also im Kern um nicht weniger als um eine entscheidende Weichenstellung in Richtung einer neuen Weltordnung.
  2. Mond („Blauer Lunarer Sturm“, 23.8.25-19.9.25): Die Themen werden nochmals mit all ihrer Intensität und ihrem Spaltungspotential ausgebreitet. Geprägt durch die Energie des Blauen Sturms wächst der Druck, konkrete Schritte zur Selbsterneuerung einzuleiten. Dieser Prozess kann sehr chaotisch ablaufen. Der zusätzliche energetische Aspekt von Kin 152 (Weisheit verwirklichend) wird den Druck zusätzlich steigern. Im Pluspol kann uns diese Energie helfen, ein Mindestmaß von Weisheit in das Chaos einfließen zu lassen. Im negativen Pol kann die Verwirrung aber sogar noch gesteigert werden.
  3. Mond („Gelbe Elektrische Sonne“, 20.9.25-17.10.25):  Mit einer verdoppelten Sonnenenergie durch den zusätzlichen energetischen Aspekt des Kin 180 (Leben auslösend) geht der wilde Ritt weiter. Auf globaler Ebene werden wir dynamische Höhepunkte von Egoismus, Selbstüberschätzung, Verrat, Betrug, Korruption und Machtgier erleben im Kampf um die Frage, was unsere kollektive Berufung ist. Durch das Sichtbarwerden dieser Aspekte erscheinen die dominierenden Themen unter Umständen bereits in einem neuen Licht. Wer im Pluspol schwingt, kann diese Energie nutzen, um mehr Klarheit bezüglich der eigenen Berufung zu bekommen und hier große Fortschritte erzielen.
  4. Mond („Roter Selbstbestehender Drache“, 18.10.25-14.11.25):  Mehr und mehr Menschen wird klar werden, dass an einem grundsätzlichen Neuanfang kein Weg mehr vorbeiführt und dass konkrete Schritte hin zu neuen Strukturen unternommen werden müssen. Die Energie des Drachen kann uns im Pluspol die notwendige Impulskraft dafür liefern, uns zunächst eine gute Übersicht zu verschaffen. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 208 (Kunst transzendierend) hilft dann dabei, wirklich überzeugende und schöne Lösungsansätze zu finden. Im negativen Pol aber wird ein anderer Teil der Menschen aggressiv versuchen, an den alten Strukturen festzuhalten.
  5. Mond („Weißer Harmonischer Wind“, 15.11.25-12.12.25): Beim Verwirklichen von kreativen Ideen kann es jetzt zu sehr schnellen Entwicklungen kommen. Dies wird energetisch durch den zusätzlichen Aspekt des Kins 236 (Furchtlosigkeit stabilisierend) unterstützt. Im negativen Pol kann es dagegen zu heftigen Streitereien und zu einer deutlichen Verschärfung der Themen kommen, da auch die Konfliktbereitschaft der Menschen besonders stark ausgeprägt sein wird.  
  6. Mond („Blaue Rhythmische Nacht“, 13.12.25-9.1.26): Es wird Zeit ein bisschen durchzuatmen und sich der eigenen Träume und der eigenen Intuition bewusst zu werden. Es gibt durch die Intensität der vorherigen Phasen viele Fakten, die erst verarbeitet und ausgeglichen werden wollen. Der zusätzliche energetische Aspekt von Kin 4 (Wahrnehmung messend) hilft, zusätzliche Klarheit bezüglich der eigenen Wahrnehmungen zu bekommen und bei der weiteren Strukturierung der Themen den richtigen Rhythmus für die notwendigen Veränderungen zu finden. Im negativen Pol kann dagegen die Angst vor Veränderungen zu Stillstand, Isolation bis hin zu Depression führen. Viele Menschen werden auf den Veränderungsdruck entweder übertrieben angepasst oder mit dem Austesten von Extremen reagieren. Viele werden zunächst nicht von ihren subjektiven Einstellungen abrücken wollen.
  7. Mond („Gelber Resonanter Samen“, 10.1.26-6.2.26): Die Jahresprägung erreicht ihren energetischen Höhepunkt. Das bedeutet auch, dass diese Mondphase besonders wichtig für die entscheidenden Weichenstellungen für die Zukunft ist. Durch den zusätzlichen energetischen Aspekt des Kin 32 (Weisheit ausgleichend) wird Wandlungsfähigkeit und Wissensdurst unterstützt und es kann bei vielen Menschen zu sprunghaften Veränderungen ihres Wissens und ihrer Wahrnehmung kommen. Dadurch sind auch überraschende Weichenstellungen auf globaler Ebene möglich. Im negativen Pol kann das für viele Menschen sehr überwältigend werden und zu Verwirrung führen. 
  8. Mond („Rote Galaktische Schlange“, 7.2.26-6.3.26): Die Lebenskraft der Schlangenenergie, nach dem Motto ganz oder gar nicht, treibt in Kombination mit dem achten, dem Galaktischen Ton den Veränderungsdruck auf allen Ebenen auf ein Maximum. Dies wird die bestehenden Konflikte weiter intensivieren. Es wird in einigen Bereichen (z.B. an Kriegsfronten oder in manchen Wirtschaftszweigen) um das nackte Überleben gehen. Der energetische Aspekt des Kin 60 (Leben formend) verstärkt dies sogar noch zusätzlich. Im Pluspol kann dies aber auch Problemlösungen für unser tägliches Leben stark beflügeln und zu konkreten und sehr positiven Entwicklungen führen.
  9. Mond („Weißer Solarer Weltenüberbrücker“, 7.3.26-3.4.26): Es wird uns nun mit aller Macht vor Augen geführt, dass die alten Strukturen nicht mehr taugen und dass wir neue Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen. Viele Menschen werden zu dieser Einsicht gelangen. Die Energie des Weißen Weltenüberbrückers in Kombination mit dem neunten, dem Solaren Ton stellt in besonderem Maße das Potential von Quantensprüngen zur Verfügung. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 88 (Kunst erzeugend) liefert uns sogar ein Potential für sehr elegante und schöne neue Lösungen. Das Potential des Quantensprungs steht aber auch den negativen Kräften zur Verfügung. Die Menschen, die diesen Pfad wählen, werden aber letztlich einen Quantensprung in Richtung ihrer Selbstzerstörung machen.
  10. Mond („Blaue Planetare Hand“, 4.4.26-1.5.26): Wir treten jetzt in eine Phase der Sichtbarmachung der großen Veränderungen ein. Die Energie der Blauen Hand liefert hier im Pluspol ein Potential von Vielseitigkeit, Kreativität und Geschicklichkeit. Auch besteht eine große Chance, dass insbesondere die Gesundheitsthemen in den Fokus rücken. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 116 (Alle Furchtlosigkeit umfassend) könnte z.B. dazu führen, dass sich die negativen Kräfte nicht mehr gegen eine ernsthafte Aufarbeitung der Covid-19-Pandemie stemmen können. Auch neue medizinische bzw. ganz allgemein heilerische Ansätze können vermehrt in die Sichtbarkeit und in die Umsetzung kommen. Aber auch hier werden die negativen Kräfte nicht kampflos ihre bisherige Dominanz aufgeben. Sie werden weiterhin bereit sein, auch mit unlauteren Mitteln ihre Ziele zu verfolgen. 
  11. Mond („Gelber Spektraler Stern“, 2.5.26-29.5.26): Im elften Mond, geprägt vom Spektralen Ton, geht es vor allem darum, die Ergebnisse zu enthüllen und letzten Schwachstellen zu entfernen. Dies gilt in besonderem Maße in der Prägung durch die Energie des Gelben Sterns, die im positiven Pol für Ausgewogenheit, höchstes Qualitätsbewusstsein und Liebe zum Detail steht. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 144 (Wahrnehmung anziehend) liefert zudem ein enormes kreatives Potential bei der Wahrnehmung der Ergebnisse. Themen, die sich in diesem Maya-Jahr in eine positive Richtung entwickelt haben, können hier also bereits eine letzte kreative Optimierung erfahren. Bei Themen, die sich eher in eine negative Richtung entwickelt haben, kann es dagegen nun zu einem Aufbruchcrash kommen, der das bisher Erreichte in eine völlig neue Richtung lenkt. Das Universum hat an mehreren Stellen Sicherungssysteme vorgesehen, um uns bei Bedarf die richtige Richtung zur Quelle zu weisen. Dadurch werden den negativen Kräften Grenzen gesetzt.
  12. Mond („Roter Kristallener Mond“, 30.5.26-26.6.26): Im zwölften Mond, geprägt vom Kristallenen Ton, geht es darum die Themen mit ihren Ergebnissen in ein größeres Ganzes einzubinden und alle Aspekte in der Verbindung mit der Außenwelt zu beleuchten. Geprägt durch die Energie des Roten Mondes geht es vor allem um die Verbindung zu unseren tiefsten Emotionen. Diese Energie kann uns im positiven Pol helfen, das wahrzunehmen, was noch nicht im Gleichgewicht oder im Fluss ist und dies dann mit Fingerspitzengefühl nachzubessern. Im negativen Pol müssen wir uns auf emotionale Entladungen und Gefühlsausbrüche einstellen. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 172 (Weisheit bindend) kann uns helfen, diese Emotionalität mit der Logik in ein Gleichgewicht zu bringen. Im negativen Pol wird dieser Aspekt die emotionalen Entladungen noch verstärken.
  13. Mond („Weißer Kosmischer Hund“, 27.6.26-24.7.26): Das Lernziel der Spiegelwelle besteht im Wesentlichen darin, etwas mehr Klarheit, Wahrheit, Struktur, Spiritualität und Vergebung in die Welt zu bringen. Dies findet in diesem Mond mit der Energie des Weißen Hundes ihren Abschluss durch eine notwendige Transformation der Themen Liebe, Loyalität und Gemeinschaft. Nur wenn wir einsehen, dass niemand die Wahrheit für sich allein gepachtet hat und dass ausnahmslos alle Menschen einen wichtigen Beitrag zur kollektiven Entwicklung leisten, kommen wir bei diesen Themen entscheidende Schritte voran. Respekt gegenüber abweichenden Meinungen z.B. stellt eine Anhebung des Liebesniveaus dar, weil dadurch die Bedeutung der Gemeinschaft anerkannt wird. Der zusätzliche energetische Aspekt des Kin 200 (Leben bestimmend) lenkt den kollektiven Fokus auf diese Themen. Die rückwärtsgewandten negativen Kräfte werden dagegen versuchen, mit Unwahrheiten und Zensurmaßnahmen die Spaltung zwischen den Menschen noch zu vertiefen und den Lauf der Wahrheitsfindung zu blockieren. Dies wird ihnen aber immer weniger gelingen.

Hier noch zwei besonders anschauliche Beispiele, wie sich die Energie des Gelben Resonanten Samens in bekannten Personen manifestieren kann: 

William Sloane Coffin Jr. (1924–2006) war ein US-amerikanischer Theologe, Bürgerrechtler und Friedensaktivist, der für seine charismatische Redekunst, seinen moralischen Mut und seine Fähigkeit bekannt war, Menschen zur tiefgreifenden Wahrnehmung gesellschaftlicher Ungerechtigkeit zu bewegen. Als Kaplan an der Yale University, später als Pfarrer der Riverside Church in New York, wurde er zu einer führenden Stimme gegen den Vietnamkrieg, für die Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit.

Coffin war kein stiller Prediger – er verband religiöse Überzeugung mit politischem Handeln. Seine Reden und Schriften forderten seine Zuhörer dazu auf, sich nicht mit bequemen Wahrheiten zufriedenzugeben, sondern das eigene Denken, die gesellschaftlichen Strukturen und das persönliche Verantwortungsgefühl kritisch zu hinterfragen. Er nutzte Sprache als Weckruf: rhetorisch kraftvoll, oft provokativ, aber stets getragen von Mitgefühl und einem tiefen Glauben an die Würde jedes Menschen.

Seine Botschaft war klar: Wahres Christentum erfordert nicht Rückzug, sondern Engagement – für Frieden, für Gerechtigkeit, für die Wahrheit. Damit öffnete Coffin vielen Menschen die Augen für gesellschaftliche Missstände und rief sie auf, sich nicht nur als Beobachter, sondern als handelnde Subjekte in der Welt zu begreifen.

Norman Birnbaum (1926–2019) war ein einflussreicher amerikanischer Soziologe, Intellektueller und politischer Publizist. Er lehrte an renommierten Universitäten wie Harvard, Oxford und der Georgetown University und war bekannt für seine Verknüpfung von akademischer Theorie mit gesellschaftspolitischem Engagement. Als Mitbegründer der Zeitschrift New Left Review und Berater verschiedener politischer Bewegungen in Europa und den USA setzte er sich für soziale Gerechtigkeit, kritisches Denken und eine demokratische Erneuerung des politischen Diskurses ein.

Birnbaum verstand Soziologie nicht als neutrale Wissenschaft, sondern als Werkzeug, um Menschen zur Reflexion über ihre gesellschaftlichen Bedingungen anzuregen. Seine Schriften und öffentlichen Beiträge forderten Leser auf, verborgene Machtverhältnisse zu erkennen, die Rolle von Ideologie in Alltag und Politik zu hinterfragen und die Möglichkeiten für sozialen Wandel auszuloten. Dabei verband er historische Tiefe mit moralischer Klarheit und einem transatlantischen Blick.

Durch seine Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und seine Leser zur aktiven Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen zu ermutigen, prägte er Generationen von Studierenden, Politikern und Denkern – und trug wesentlich zur politischen Bewusstseinsbildung bei.

Gedanken zum „Jahr des energetischen Ausgleichs“ im Maya-Kalender

Für das Verständnis, was uns im neuen Maya-Jahr, also zwischen dem 26. Juli 2024 und dem 24. Juli 2025 erwartet, müssen wir zunächst verstehen, dass jedes komplette Maya-Jahr durch die Energiekombination eines spezifischen Tons und eines spezifischen Sonnensiegels aus dem Tzolkin geprägt wird. Die 260 verschiedenen Energiekombinationen aus dem Tzolkin werden auch „Kins“ genannt. Der Kin, der auf den 26. Juli eines (Gregorianischen) Jahres fällt, ist also der prägende Kin des ganzen Maya-Jahres. Diese Energie überlagert sich mit den Energien der größeren übergeordneten Zyklen (Einführung in die großen Zyklen siehe Blogbeitrag vom letzten Jahr, Einführung in den Tzolkin/Dreamspell siehe Blogbeitrag zum 52-jährigen solargalaktischen Zyklus).

An dieser Stelle sei nur nochmals auf die energetische Prägung des vergangenen und des aktuellen Baktun-Zyklus (ca. 394 Jahre) verwiesen. Der vergangene Baktun-Zyklus (1618-2012), der zugleich auch den Abschluss einer Großen Zählung markiert, stand im Zeichen der Kultivierung der materiellen Technologie bzw. der Transformation der Materie. Der erste Baktun-Zyklus (2012-2406) der neuen Großen Zählung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Menschheit kollektiv in die spirituelle Bewusstseinsebene eintritt. Es geht dabei darum, das (für uns) neue Wissen im Bewusstsein zu integrieren und zu beginnen, mit spirituellen Technologien zu arbeiten. Aktuell sind wir auch noch im ersten Katun-Zyklus (2012-2032), also dem „allerersten Schritt“ in diese Richtung. Geprägt ist dieser komplette Katun-Zyklus vom Sonnensiegel des „Roten Drachen“. Dies ist ein Archetyp, der unter anderem die Kraft der Geburt und Neuanfang repräsentiert und uns hilft, altes Wissen zu erinnern. Dies nur zur Einordnung, um den übergeordneten zeitlichen Horizont der weiteren menschlichen Entwicklung und die übergeordnete Energie besser einschätzen zu können. Die Menschheit ist in Bezug auf die materiellen Technologien bereits sehr weit fortgeschritten. In Bezug auf die Spiritualität sind wir aber auf kollektiver Ebene noch „Erstklässler“!

Das nun beginnende Maya-Jahr wird von der Energie des Kins „Blauer Rhythmischer Sturm“ geprägt. Der Name ergibt sich aus der Kombination des Sonnensiegels „Blauer Sturm“ mit dem sechsten, dem „Rhythmischen“ Ton.

José Argüelles hat uns zu jedem Ton und zu jedem Sonnensiegel jeweils 3 Schlüsselwörter hinterlassen, die sozusagen die Basis jeder Interpretation liefern. Daraus lässt sich sogar ein kleines inspirierendes Gedicht formulieren, wie in der folgenden Abbildung gezeigt.

Ich möchte im Folgenden versuchen, diese Energiekombination und ihre Wirkungen in etwas leichter verständlichen Worten zu beschreiben und weiter zu vertiefen.

Sturm ist eine der grundlegendsten Ausdrucksformen von Energie in der Natur. Die Auswirkungen eines Sturms erreichen alle und fordern Respekt und Demut. Die Ursachen eines Sturms sind jedoch bescheiden. Verdunstete Wassertropfen aus dem Meer sammeln sich, bis sie sich mit der Kraft des Windes zu etwas Mächtigem und Katalysierendem (Verwandelndem) verbinden. Stürme sorgen für eine stetige Selbsterneuerung der Natur, indem sie das vom Meer aufgenommene Wasser in Form von Regenwolken über den Landflächen verteilen und gleichzeitig alles hinwegfegen, was nicht fest verankert oder verwurzelt ist. Sturmtiefs sind rotierende Gebilde, das heißt im Zentrum eines Sturms herrscht Ruhe. Dies ist ein Hinweis für uns, wie wir die Sturmenergie positiv für uns nutzen können. Je stärker die Sturmenergie ist, desto wichtiger ist es, zentriert zu bleiben.

Der Pluspol dieser Energie bringt uns Veränderung, Transformation und Reinigung im weitesten Sinne. Altes, Stagnierendes oder Unfertiges hält dieser Energie kaum stand, denn der Sturm ist intensiv, schnell, spontan und gründlich. Wenn es uns dabei gelingt, zentriert zu bleiben, können wir große Veränderungen katalysieren, ohne uns dabei groß anstrengen zu müssen. Wichtig ist dabei, sich vom Außen nicht zu sehr unter Druck setzen zu lassen und trotzdem ein Höchstmaß an Flexibilität aufrecht zu erhalten. In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, der eigenen inneren Führung zu vertrauen und die Vorurteile des rationalen Verstandes loszulassen, in Bezug darauf, was Bestand haben soll und was gehen darf. Das Universum sitzt in dieser Hinsicht sowieso am längeren Hebel. Auch wenn einem die Dinge scheinbar um die Ohren fliegen, so ist Gelassenheit Trumpf. Es ist auch gut zu wissen, dass man diese Energie für beschleunigte Heilung oder Regeneration nutzen kann. 

Der Minuspol dieser Energie ergibt sich unmittelbar aus der Beschreibung des Pluspols. Wenn es uns nicht gelingt, zentriert zu bleiben, sind wir der Kraft des Sturms quasi ausgeliefert, was sich z.B. in extrem ungeduldigem oder aufbrausendem Verhalten äußern kann oder im Erzeugen von Druck und Chaos. Es können Zweifel an uns selbst und am eigenen Vorgehen erwachsen, die uns dann sogar zum vorzeitigen Aufgeben unserer Pläne verleiten können, anstatt sie flexibel an die neue Situation anzupassen. Wir können Gefahr laufen, in den Dramen unserer eigenen Gefühle hängenzubleiben.

Der Rhythmische Ton ist der Ton der Gleichheit. Das heißt, dass in Kombination mit dem Sonnensiegel Sturm der Fokus in diesem Maya-Jahr auf dem Ausgleich von Energie liegt. Dies betrifft sowohl innere als auch äußere Prozesse. Wie der Name des Tons schon andeutet, geht es beim Ausgleichen von Energie auch um einen Aspekt der Zeit, nämlich darum einen geeigneten Rhythmus zu finden. Ein kollektiver Lernprozess und eine Herausforderung besteht darin, die scheinbaren Gegensätze des Lebens als lebensfördernd anzuerkennen und sich mit dem organischen Rhythmus der Entwicklung des gesamten Planeten zu synchronisieren. Für viele Menschen wird es schwierig sein, zu akzeptieren, dass aus den Polaritäten keine dauerhafte Überlegenheit oder Unterlegenheit eines der Pole gegenüber dem Gegenpol abgeleitet werden kann. Beide Pole sind gleichwertig, keiner ist per se gut oder schlecht. Beide Pole sind notwendig. Sie sind Voraussetzung für die Pulsation des Lebens. Daher ist es auch offensichtlich, dass unipolare Ordnungen, also Ordnungen, in denen ein Pol extrem stark dominiert, irgendwann zum „Untergang“ bzw. zu einem heftigen Energieausgleich verurteilt sind. Je stärker und länger die Dominanz nur eines Pols war, umso heftiger fällt der Energieausgleich aus. Ein energetisches Werkzeug des Universums für diesen Energieausgleich ist der Rhythmische Ton, der dieses Maya-Jahr dominiert und der die Tendenz hat, Ungleichheiten oder Unordnung auszugleichen.

Dies gilt zum Beispiel auch für die Pole in der politischen Struktur eines spezifischen Landes, aber auch für die Pole in der geopolitischen Weltordnung. Aktuelle Bestrebungen in einigen Ländern (z.B. USA, Deutschland, Brasilien, Venezuela), einen der beiden dominierenden politischen Pole zu unterdrücken oder sogar zu verbieten, werden daher nicht dauerhaft von Erfolg gekrönt sein, genauso wenig wie die Idee, Russland als primären Gegenpol des Wertewestens zerstören oder besiegen zu wollen. Der Prozess des Übergangs von einer Weltordnung, die über Jahrzehnte nur von einem Pol (dem sogenannten Wertewesten, angeführt von den USA) dominiert wurde zu einer multipolaren Weltordnung ist daher irreversibel. Nebenbei bemerkt beinhaltet bereits der Begriff „Wertewesten“ eine unangemessene Haltung der Überlegenheit. Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.

Hier sei aus zwei sehr interessanten Artikeln mit Informationen aus der geistigen Welt zitiert, mit detaillierten Beschreibungen wie der Energieausgleich der inneren und äußeren Prozesse stattfinden könnte. Diese Artikel seien zur kompletten Lektüre empfohlen.

Jedes Ding (auch jeder Staat und jedes Unternehmen) hat auf energetischer Ebene ein energetisches Feld bzw. Infofeld. Parallel dazu bildet sich normalerweise bei Staaten, Unternehmen und Organisationen ein sogenannter Egregor. Das ist ein energetisches Feld, das sich aber verselbständigen kann und dann wie ein individuelles geistiges Wesen auftreten und agieren kann.“

„Egregore sind keine wirklichen Wesen mit einer Seele. Man könnte sagen, Egregore sind energetische Roboter oder ein energetisches KI-System (Künstliche Intelligenz System).

„[Wir haben] die Info aus der geistigen Welt bekommen, dass ein erdnahes Frequenzband, in der sich die meisten Egregoren befinden, aufgelöst wird und somit viele Egregoren verschwinden.“

„Das Verschwinden des größten Teils der Egregoren wird [] massive Auswirkungen haben. Auf die Politik, die Gesellschaft, auf viele Unternehmen aber auch auf den einzelnen Menschen.“

Hier ein Artikel mit einem energetischen Ausblick auf das gregorianische Jahr 2024, das sich teilweise mit dem neuen Maya-Jahr überlappt. Dieser Artikel beleuchtet unter anderem auch die Auswirkungen auf den einzelnen Menschen. Der dort beschriebene Effekt, der viele befallen wird, ist auch als kognitive Dissonanz bekannt.

„[Wir haben] die Info, dass 2024 viele Psychen zu brennen anfangen werden. Inhaltlich bedeutet das, dass viele Menschen im Westen psychisch überfordert und seltsam werden.

An dieser Stelle sei noch ein weiterer interessanter Aspekt des Rhythmischen Tons erwähnt. Der Rhythmische Ton wird in der Maya-Symbolik mit einem Strich (für die fünf) und mit einem Punkt (für die eins) dargestellt (5+1=6). Dies zeigt bereits über die Symbolik die innere Verbindung mit dem Startimpuls, dem Magnetischen Ton 1, der nur durch einen Punkt dargestellt wird. Diese Verbindung bezieht sich auf die aktuelle 13-Jahres-Welle, die am 26. Juli 2019 begann. Dominierendes globales Thema im ersten Jahr dieser 13-Jahres-Welle war der Ausbruch der sogenannten Corona-Pandemie. Im aktuellen sechsten Schritt dieser 13-Jahres-Welle wird sozusagen energetisch die Frage aufgeworfen, was benötigt wird, um die Zielsetzung des Startimpulses in die Welt zu bringen. Es kommt daher nun nochmals zu einer Fokussierung dieser Thematik. Dies kann sich aus heutiger Sicht auf zweierlei Arten manifestieren. Entweder erleben wir in diesem Maya-Jahr eine globale Aufarbeitung dieses Themas oder wir erleben den Versuch, eine neue Pandemie auszulösen (oder vielleicht sogar beides). An Anzeichen dafür fehlt es momentan nicht.

Wichtig für das Verständnis der Energie des Blauen Rhythmischen Sturms ist auch die Tatsache, dass dieser Kin mit der Welle des „Weißen Zauberers“ verbunden ist. Diese Welle dreht sich um die Themen Zeitlosigkeit, Empfänglichkeit und Verzaubern. Zeitlosigkeit umfasst den Aspekt, dass alle notwendigen Informationen und alles Wissen im Hier und Jetzt zur Verfügung stehen. „Wissen ist Macht“, daher hat diese Energie auch viel mit Ermächtigung bzw. mit der Art von Machtausübung zu tun. Im negativen Pol beinhaltet dies die Möglichkeit von Machtmissbrauch. Empfänglichkeit ist direkt mit der zunehmend erwachenden Spiritualität verbunden. Diese verbindet uns mit der Quelle und liefert uns neue Erkenntnisse und Einsichten, die wir zur Selbstermächtigung nutzen können. Verzaubern bedeutet in der Praxis, dass sich Dinge manifestieren können, die wir vielleicht selbst nicht für möglich gehalten hätten. Es geht hier um Ereignisse, die die ganze Welt nachhaltig verändern. Diese Themen und diese Art von Ereignissen werden uns im nun begonnenen Maya-Jahr an vielen Stellen und in vielen Schattierungen quasi ständig begleiten. Sie wurden im letztjährigen Blogbeitrag bereits ausführlich erörtert, da das letzte Maya-Jahr unmittelbar vom Siegel des „Weißen Zauberers“ geprägt war (aber als Teil einer anderen energetischen Welle).

In untenstehender Aufzählung habe ich die Kins der Welle des „Weißen Zauberers“ aufgeführt. Der Blaue Rhythmische Sturm prägt das ganze Jahr, aber auch jeder Kin in dieser Welle begleitet und ergänzt diese Jahresprägung. Die zusätzlichen Kins prägen insbesondere einen der 13 Monde (28-Tage-Zyklen) dieses Jahres. Trotzdem kann man dies nicht als strikt sequenzielle Abfolge betrachten, da es hier um Wahrscheinlichkeitsprozesse geht und da es zahlreiche innere Verbindungen zwischen den einzelnen Monden gibt. Somit werden sich bestimmte Prozesse auch früher oder später und nicht nur innerhalb eines Mondes manifestieren.

Zuvor sei nochmals an den dreizehnten und letzten Mond des letzten Maya-Jahres erinnert, da sich meine „Prophezeiung“ vom letzten Jahr hier in besonders klarer Weise manifestiert hat (27.6.2024 – 24.7.2024):

„Die dominierenden Meinungen verändern sich“: Am ersten Tag dieses Mondes fand in den USA die erste (und einzige) Wahlkampfdebatte zwischen Trump und Biden statt. Nach der Debatte führte der US-Sender CNN eine Kurzumfrage durch. Das Ergebnis war eindeutig: Biden verlor das Duell noch klarer, als man im Vorfeld schon auf Seiten der Demokraten befürchtet hatte. Am 13.7. wurde ein Attentat auf Donald Trump verübt, das dieser leicht verletzt überlebte. Historische Erfahrungen zeigen, dass solch ein Ereignis zu einer starken Solidarisierung mit dem Opfer führt. Laut Wettbüros sind seine Wahlchancen in der Folge drastisch gestiegen. Auch die Parlamentswahlen in Großbritannien und Frankreich, die in diesen Zeitraum fielen, brachten ungewöhnlich starke Verschiebungen im jeweiligen politischen Spektrum. Bereits die kurz zuvor erfolgten Wahlen des Europaparlaments zeigten sehr starke Veränderungen bezüglich der dominierenden Meinungen in vielen europäischen Ländern.

 „Die Kommunikation wandelt sich“: Die klassischen Tageszeitungen mit Printausgabe verlieren in zunehmendem Maße an Auflage und damit auch an politischem Einfluss. Neue Nachrichtenformate und Plattformen (z.B. X/TikTok) gewinnen dagegen rapide an Bedeutung und Zuspruch. Die bisherigen „Platzhirsche“ in diesem Wettbewerb reagieren teilweise mit Überheblichkeit und Ratlosigkeit auf die neue Konkurrenz, wie sich am Beispiel der Chefredaktion der taz zeigt, die einen offenen Brief an den deutschen Finanzminister Christian Lindner schrieb. Regierungen reagieren mitunter noch viel drastischer auf diese Entwicklung, wie sich am Beispiel des Verbots des „Compact“-Magazins in Deutschland zeigt.

„Die Diskurshoheit verschiebt sich.“: Bereits im vierten Mond des letzten Maya-Jahres fing die Bundeszentrale für politische Bildung in Deutschland an, diesen Prozess aufzugreifen. Wie nicht anders zu erwarten, wurde dieser Artikel aus der Perspektive des dominierenden linken Pols geschrieben, der sich Sorgen um den Verlust seiner Dominanz macht. Es ist auch nicht überraschend, dass eine solche Institution diesen Prozess frühzeitig aufgreift, sozusagen noch bevor es alle merken und als Teil einer Strategie, den politischen Energieausgleich aufzuhalten oder zu verlangsamen. Hier noch ein weiterer interessanter Artikel in diesem Zusammenhang aus einem neutraleren Blickwinkel: „Kulturelle Transformation: Der Anfang vom Ende der 68er ist eingeläutet.“

Die mit den verschiedenen Kins der Jahres-Welle verbundenen dominierenden Themen und Prozesse des neuen Maya-Jahres werden nachfolgend beschrieben. Dies ist eine zusätzliche Detaillierung, was uns in diesem Zeitraum erwartet.

  1. Mond („Weißer Magnetischer Zauberer“, 26.7.24-22.8.24 bzw. 24.7.25): Die dominierenden Themen des gesamten Maya-Jahres „kommen auf den Tisch“: Auf privater Ebene können spirituelle Themen dominierend werden bzw. sich für viele Menschen auch erstmals manifestieren, weil bisher die Empfänglichkeit dafür noch fehlte. Um im Pluspol zu schwingen, sind Präsenz, Authentizität und das Verbinden mit der Herzenswahrheit gefragt. Auf globaler Ebene werden die Machtstrukturen neu geformt werden. Da es um nichts weniger als die Weltherrschaft geht, wird dieser Prozess sehr konfliktbeladen sein. Die Energie des Weißen Zauberers ist im negativen Pol für Machtmissbrauch prädestiniert. Es ist interessant zu beobachten, dass die konkrete Neuorganisation der Machtstrukturen in den drei mächtigsten Staaten des Wertewestens (USA, Großbritannien und Frankreich) in diesen Mond bzw. in dieses Maya-Jahr fällt. Aber auch in Ländern, wo gerade nicht gewählt wurde oder wird, werden die aktuellen Machthaber mit der Frage konfrontiert werden, wie lange sie noch in ihren Machtpositionen verbleiben werden. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 19 (Energie ausgleichend).
  2. Mond („Blauer Lunarer Adler“, 23.8.24-19.9.24): Wir sind im Erneuerungsprozess unseres Planeten hin- und hergerissen. Alten Überzeugungen werden neue Realitäten gegenübergestellt. Viele werden am eigenen Verstand oder am Verstand der anderen zweifeln. Komplett unterschiedliche Visionen der Zukunft prallen aufeinander. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 47 (Heilung formend).
  3. Mond („Gelber Elektrischer Krieger“, 20.9.24-17.10.24): Die bereits laufenden kriegerischen Prozesse werden sich intensivieren. Die Endphase des US-Wahlkampfes wird in jeder Hinsicht extrem werden (falls es bis dahin überhaupt noch einen laufenden Wahlprozess geben sollte). Kriegerische Energien beschränken sich nicht notwendigerweise nur auf Auseinandersetzungen zwischen den bekannten Polen. Auch interne Auseinandersetzungen innerhalb eines Pols können verstärkt aufbrechen (z.B. innerhalb der Demokratischen Partei in den USA). Die Menschen lassen sich davon entweder erschrecken oder sie transformieren diese Impulse in Furchtlosigkeit. Viele Menschen werden alte Überzeugungen hinterfragen und sie werden sich für neue Antworten öffnen. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 75 (Verstand erzeugend).
  4. Mond („Rote Selbstbestehende Erde“, 18.10.24-14.11.24): Viele werden anfangen, die Dinge selber in die Hand zu nehmen und in die Eigenverantwortung zu kommen. Andere werden sich aus Angst vor den Veränderungen von ihrer Umgebung abkoppeln. Nur wir selbst bestimmen das Grundmuster unserer seelischen Reise. Das Universum wird uns dabei mit Synchronizitäten unterstützen. Auf allen Ebenen sind überraschende Wendungen sehr wahrscheinlich. Dieser Mond ist auf globaler Ebene prädestiniert für wichtige Weichenstellungen in Richtung eines neuen Finanzsystems. Das Gipfeltreffen der BRICS-Staaten von 22.-24.10.24 in Russland könnte hier die Grundlage liefern. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 103 (Alle Intuition umfassend).
  5. Mond („Weißer Harmonischer Spiegel“, 15.11.24-12.12.24): Dieser Mond bringt auf besonders intensive Weise entweder Klarheit und Struktur in das Chaos oder führt zu einem starren Verharren in der illusionistischen Selbst-Perspektive. Ob wir wollen oder nicht, eine neue Ordnung der Dinge wird sich herauskristallisieren, sowohl im privaten Bereich als auch auf globaler Ebene in Form von konkreten Schritten hin zu einer neuen Weltordnung. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 131 (Illusionen anziehend).
  6. Mond („Blauer Rhythmischer Sturm“, 13.12.24-9.1.25): Die Jahresprägung erreicht ihren energetischen Höhepunkt. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 159 (Energie bindend).
  7. Mond („Gelbe Resonante Sonne“, 10.1.25-6.2.25): Auf globaler Ebene ist mit einem Höhepunkt an Betrug, Manipulation, Korruption und Machtmissbrauch zu rechnen, bzw. diese Dinge werden verstärkt ans Tageslicht kommen. Ereignisse wie Angriffe unter falscher Flagge oder das Ausrufen einer neuen Pandemie haben eine erhöhte Eintrittswahrscheinlichkeit. Die negativen Kräfte werden ihre letzten Trümpfe ausspielen. Wer in seiner Mitte und zentriert bleibt, wird trotz des Chaos im Außen auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Der Kontrast zwischen Plus- und Minuspol wird besonders groß ausfallen. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 187 (Heilung bestimmend).
  8. Mond („Roter Galaktischer Drache“, 7.2.25-6.3.25): Dieser Mond ist auf globaler Ebene prädestiniert für weitere wichtige Entwicklungen in Richtung eines neuen Finanzsystems. Auf privater Ebene unterstützt uns diese Energie ebenfalls für jede Art von Neuanfang. Wir werden schonungslos mit der Frage konfrontiert, ob die alten Systeme, die unser Dasein bestimmen noch zukunftstauglich sind. Die negativen Kräfte, die die alten Systeme aufrechterhalten wollen, werden in Aggression und Ungeduld verfallen. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 215 (Verstand anregend).
  9. Mond („Weißer Solarer Wind“, 7.3.25-3.4.25): Verbale Gefechte und ein Wettstreit der Ideen werden sehr intensiv geführt werden. Dies schafft geistige und auch emotionale Klarheit. Neue kreative Ideen werden in Bewegung gesetzt werden. Vielseitigkeit und Offenheit sind gefragt, um diesen Mond optimal zu nutzen. Das spirituelle Erwachen pulsiert auf einem Höhepunkt. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 243 (Intuition verwirklichend).
  10. Mond („Blaue Planetare Nacht“, 4.4.25-1.5.25): Viele werden sich der Fülle ihrer eigenen Talente bewusstwerden und auch leichter die eigenen Schattenseiten akzeptieren. Die Tiefgründigkeit hilft uns, unsere Träume zu formulieren und auch zu beginnen, sie zu manifestieren. Wer im Minuspol schwingt, wird noch tiefer in Depression, Isolation und Mangel-Denken verfallen. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 11 (Illusionen auslösend).
  11. Mond („Gelber Spektraler Samen“, 2.5.25-29.5.25): Dieser Mond ist prädestiniert für einen weiteren großen Schub nach vorne im globalen Aufwachprozess. Die Wahrnehmung von inneren und äußeren Prozessen wird sich bei vielen Menschen drastisch wandeln. Das ermöglicht die Ausrichtung auf neue Ziele. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 39 (Energie transzendierend).
  12. Mond („Rote Kristallene Schlange“, 30.5.25-26.6.25): Dieser Mond liefert uns viel Lebenskraft, die für die Erdung in der 3D-Welt genutzt werden sollte. Wir müssen uns den neuen Gegebenheiten anpassen, um zu überleben. Es ist eine Maximalkraft, die nicht für halbe Sachen steht. Das Motto lautet: Ganz, oder gar nicht. Wer weiterhin komplett im Minuspol verharrt, hat erhöhte Chancen sich zu desinkarnieren. Auf globaler Ebene können die Entwicklungen im Zusammenhang mit einem neuen Finanzsystem konkret werden. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 67 (Heilung stabilisierend).
  13. Mond („Weißer Kosmischer Weltenüberbrücker“, 27.6.25-24.7.25): Wenn wir den Tod einer bestimmten Form des Seins oder Denkens akzeptieren, z.B. indem wir uns von alten Mustern oder Vorstellungen trennen, eröffnen wir eine Möglichkeit für die Erneuerung von uns selbst und der Welt um uns herum in einer neu inspirierten Form. Dies eröffnet in besonderem Maße die Möglichkeit der Überbrückung von Gegensätzen, die bisher unüberbrückbar schienen. Am Ende dieses Maya-Jahres werden wir uns in einer Welt wiederfinden, die wir uns zuvor nicht ausmalen konnten. Wir werden uns wie verzaubert vorkommen. Zusätzlicher energetischer Aspekt: Kin 95 (Verstand messend).

Die genannten zusätzlichen energetischen Aspekte entsprechen jeweils dem Tages-Kin am ersten Tag jedes Mondes und beeinflussen den jeweiligen kompletten Mond-Zyklus von 28 Tagen (zusätzlich zu den Sonnensiegeln der Jahres-Welle). All diese zusätzlichen energetischen Aspekte haben im Prinzip eines gemeinsam: Sie verstärken im Wesentlichen das zuvor für den jeweiligen Mond Beschriebene. Daher habe ich auf eine individuelle Diskussion verzichtet. Nur zum sechsten Mond, dem Höhepunkt der Jahresenergie, sei hier noch eine zusätzliche Anmerkung gemacht: Kin 159 (Energie bindend) ist ein Hinweis, dass es sich nicht nur um einen Ausgleich bestehender irdischer Energien handelt, sondern dass auch neue Energien aus dem Universum einströmen und sich mit den bisherigen Energien zu etwas Neuem verbinden. 

Hier noch zwei besonders anschauliche Beispiele, wie sich die Energie des Blauen Rhythmischen Sturms in bekannten Personen manifestieren kann:

Robert F. Kennedy Jr. ist unabhängiger Präsidentschaftskandidat für die Wahl des 47. Präsidenten in den USA. Er erzielt alleine durch die Tatsache seiner Kandidatur bereits einen Ausgleichseffekt innerhalb der extremen politischen Polarisierung in den USA und lässt sich von keinem der dominierenden Pole vereinnahmen. Er positioniert sich immer wieder deutlich sowohl gegen die beiden anderen Präsidentschaftskandidaten, als auch gegen den Einfluss von Wall Street, Big Tech, Big Pharma und des militärisch-industriellen Komplexes. Er nimmt dabei sogar die Ablehnung innerhalb seines eigenen Familien-Clans in Kauf.

Rodrigo Pacheco ist in seiner aktuellen Rolle als Senatspräsident und Präsident des Nationalkongresses in Brasilien stark umstritten. Teilweise wird er für seine unabhängigen Haltungen selbst von der Opposition gelobt, anderseits wird er immer wieder dafür kritisiert, dass er qualifizierte Anträge gar nicht erst auf die Tagesordnung des Senats setzt und damit aus Sicht seiner Kritiker den politischen Ausgleich blockiert.

Nachtrag: Am 19. Juli 2024 erschien dieser Kornkreis in Badbury Rings in England. Mich erinnert dieser Kornkreis an die Trompeten von Jericho. Im Außen wird es laut werden und vieles vom Alten wird einstürzen. Im Zentrum sind wir aber geschützt und wir können kontrollieren, was im Außen passiert. Dies passt perfekt zur oben beschriebenen Symbolik des Sturms. Interessant auch das Wort „Trumpet“ für Trompete im Englischen. Es enthält den Namen von Donald Trump, der auf globaler Ebene im Zentrum stehen wird, um diese Trompeten zu blasen. Es sind fünf Trompeten. Die Fünf steht als Ton für Strahlung, für Fokussierung und das Fließen lassen von Energie.

Steht Brasilien an der Schwelle eines Bürgerkriegs?

Die brasilianischen Präsidentschaftswahlen waren extrem hart umkämpft. Der amtierende Präsident Jair Bolsonaro hat den vom Wahlgericht proklamierten sehr knappen Sieg seines Gegenkandidaten Luiz Ignácio Lula da Silva formell noch nicht anerkannt. Er hatte diese Anerkennung schon im Wahlkampf mit dem Ergebnis eines Audits der Wahlurnen verknüpft.

Die Ergebnisse dieses Audits durch Fachleute des Militärs wurden am 9. November 2022 vom brasilianischen Verteidigungsministerium an das Wahlgericht übermittelt. Möglicher Wahlbetrug wurde in diesem Audit nicht untersucht, aber der Bericht zeigt relevante Sicherheitsrisiken des elektronischen Wahlsystems (Wahlurne) auf und stellt zudem fest, dass ein Audit, das diesen Namen verdient, gar nicht durchgeführt werden konnte wegen zahlreicher Zugangsbeschränkungen. Der Bericht schlägt daher eine tiefergehende technische Untersuchung durch eine Expertenkommission vor. Des weiteren wurde das Wahlgericht um eine rasche Antwort gebeten aufgrund der Bedeutung des Wahlprozesses für die politische und soziale Stabilität Brasiliens.

Eine formelle Antwort des Wahlgerichts auf diesen Bericht des Verteidigungsministeriums steht bis heute aus, nichtsdestotrotz gab es zahlreiche Reaktionen darauf, unter anderem auch von Richtern des Obersten Gerichtshofes. So erklärte der oberste Wahlrichter, Alexandre de Moraes, am 10. November 2022 vor der Presse, dass das Thema der Wahlurnen schon vor geraumer Zeit beendet worden sei. Anstatt weiter auf diesen Bericht einzugehen und sich um die Transparenz des elektronischen Wahlsystems zu kümmern, reiste dieser Richter zusammen mit fünf seiner Kollegen aus dem Obersten Gerichtshof STF (Supremo Tribunal Federal) vom 14.-15. November 2022 nach New York, um dort im Harvard Club auf einer Konferenz über „Brasilien und den Respekt für Freiheit und Demokratie“ zu referieren. Soviel Arroganz und Dreistigkeit kann man sich kaum ausdenken. Im eigenen Land treten die Richter die Demokratie und die durch die Verfassung verbrieften Freiheitsrechte der Menschen mit Füßen und im Ausland inszenieren sie sich als die Retter der brasilianischen Demokratie.

Wenig überraschend trafen die Richter auch in New York auf erzürnte brasilianische Staatsbürger, die vor dem Hotel protestierten, in dem die Richter untergebracht waren. Einer dieser protestierenden brasilianischen Staatsbürger fragte die Richter auf ihrem Weg von der Konferenz zurück ins Hotel, ob sie den Streitkräften bzw. dem Verteidigungsministerium antworten würden und den Quellcode der Wahlurnen offenlegen würden. Der Richter Luís Roberto Barroso antwortete ihm: „Perdeu, mané! Não amola!“ Sinngemäß auf Deutsch übersetzt: „Du hast verloren, Hohlkopf! Geh mir nicht auf die Nerven!“ Der erste Satz ist genau das, was Räuber in Brasilien typischerweise zu ihren Opfern sagen, wenn sie sie auf der Straße ausrauben. Hier geht es aber nicht um einen kleinen Straßenraub, sondern um das Selbstbestimmungsrecht eines ganzen Volkes.

Zitat Richter Barroso auf Deutsch: „Du hast verloren, Hohlkopf! Geh mir nicht auf die Nerven!“ (Quelle: Twitter-Account von Bia Kicis, @Biakicis, brasilianische Kongressabgeordnete)

In Brasilien fanden unterdessen am gleichen Tag, dem brasilianischen Nationalfeiertag, die wahrscheinlich größten Demonstrationen statt, die das Land je gesehen hat. Da selbst in Brasilien in den allermeisten Medien diese Demonstrationen komplett totgeschwiegen wurden und nach wie vor werden, sind nicht wenige Brasilianer momentan der Meinung, dass das Leben seinen normalen Gang gehen würde. Daher hier eine Sammlung von Filmaufnahmen der größten Demonstrationen an diesem Tag in den Städten Brasilia (Blick vom Hauptquartier des Militärs, Blick vom Lautsprecherturm), São Paulo (Luftaufnahme, Video eines Teilnehmers mit Datumsbeweis), Rio de Janeiro, Porto Alegre und Recife. Die Demonstrationen fanden aber im ganzen Land statt, insbesondere vor den Militärstützpunkten. Bemerkenswert ist auch, dass sich in einigen Städten die Ureinwohner Brasiliens an den Protesten beteiligen, so wie zum Beispiel hier in der Hauptstadt Brasilia oder in Cuiabá im Bundesstaat Mato Grosso. Von einer kleineren Demonstration vor dem Marinestützpunkt der Stadt São Sebastião an der Küste des Bundesstaates São Paulo habe ich persönlich eine Filmaufnahme gemacht (mit eingeblendetem Datum und Uhrzeit). Der 15. November 2022, der brasilianische Nationalfeiertag, markierte lediglich den Höhepunkt dieser Demonstrationen, die seit der Verkündung des Wahlergebnisses am 30. Oktober 2022 nicht einen einzigen Tag aufgehört haben und bis zum heutigen Tag andauern!

Als weitere Reaktion auf den Bericht des Verteidigungsministeriums reichte eine von der Arbeiterpartei PT beauftragte Gruppe von Anwälten und Abgeordneten am 16. November 2022 eine Klageschrift beim Obersten Gerichtshof (STF) ein, in der die sofortige Amtsenthebung des Verteidigungsministers Paulo Sérgio Nogueira gefordert wird. Die Klageschrift argumentiert, der Verteidigungsminister hätte ein „Verbrechen der Verantwortungslosigkeit“ begangen, indem der Bericht an das Wahlgericht relevante Sicherheitsrisiken identifiziert hätte und Wahlbetrug nicht ausgeschlossen werden könnte. Dies hätte in der Folge zahlreiche Proteste im Lande befeuert mit dem Ziel des Umsturzes. Damit nicht genug, fordert diese Klageschrift auch noch eine Durchsuchung des gesamten Kabinetts des Verteidigungsministeriums und Sicherstellung von Beweisen für „Geschäfte zwischen dem Ministerium und den Streitkräften bei der Ausübung von Handlungen, die die brasilianische Demokratie bedrohen“.

Anstatt diese Klageschrift abzulehnen, beauftragte der Oberste Gerichtshof STF daraufhin die Generalstaatsanwaltschaft mit der „Beweisaufnahme“ in dieser Angelegenheit. Damit wurde zum wiederholten Male der Nachweis erbracht, dass der Oberste Gerichtshof nicht unparteiisch agiert. Nichtsdestotrotz werden die Arbeiterpartei PT und ihre Verbündeten mit dieser absurden Anklageschrift wohl keinen Erfolg haben. Die Vize-Generalstaatsanwältin Lindôra Araújo forderte am 18. November 2022 den Obersten Gerichtshof auf, diese (und eine weitere absurde) Klage abzulehnen. Sie argumentierte, dass die Klagen keine Tatsachen enthielten, die von einer Untersuchung in Betracht gezogen werden könnten und es fehle ihnen an Legitimität für ihre Formalisierung.

In der Zwischenzeit ordnete der Richter Alexandre de Moraes am 17. November 2022 die Sperrung der Bankkonten von 43 Agrarunternehmen an. Als Begründung nannte er „antidemokratische Aktionen“, weil die LKWs der Agrarunternehmen an den landesweiten Demonstrationen beteiligt waren. Zum wiederholten Male ließ er die Staatsanwaltschaft bei diesem Vorgang einfach außen vor und vereinte kurzerhand die Funktionen eines Anklägers und Richters.

Die Menschen in Brasilien haben die Nase voll von diesen absurden Scharaden des Obersten Gerichtshofes. Insbesondere haben sie die Nase voll vom selbstherrlichen Verhalten des Ministers Alexandre de Moraes, der sich zum Alleinherrscher Brasiliens aufschwingt und ständig Rechtsbeugung betreibt. Mittlerweile haben auch zahlreiche Anwaltsverbände im Land den Mut gefasst, in offenen Briefen dieses verfassungswidrige Verhalten anzuprangern. Die von der Kontensperrung betroffenen Agrarunternehmen haben als Antwort auf die Anordnungen des Gerichts zum Generalstreik aufgerufen. Am heutigen Sonntag, dem 20. November 2022, gibt es landesweit bereits 38 Zentren des Protestes der LKW-Fahrer. Da Brasilien eine extreme Abhängigkeit von LKW-Transporten hat, wird es nicht sehr lange dauern bis das Land still steht.

Wie diese Verfassungskrise und dieser Konflikt letztlich gelöst werden können, ist zur Stunde völlig unklar. Ein Bürgerkrieg erscheint auf den ersten Blick nicht völlig undenkbar. Aufgrund des friedlichen Charakters der Proteste glaube ich aber nicht, dass es soweit kommen wird. Es gehen Menschen aus allen Schichten (inklusive der Ureinwohner!) und allen Altersgruppen auf die Straße. Das sieht man auf den Filmaufnahmen der Demonstrationen sehr deutlich. Insbesondere Familien beteiligen sich, denn diese Eltern möchten ihren Kindern eine lebenswerte Zukunft in Freiheit hinterlassen. In Lateinamerika ist dies leider nicht selbstverständlich, wie die Beispiele Venezuela, Nicaragua und Kuba zeigen. Die Arbeiterpartei PT und ihr Kandidat Lula haben sich nie von diesen linksextremistischen Diktaturen distanziert. Im Gegenteil, sie arbeiten über das sogenannten Forum von São Paulo aktiv mit diesen Diktaturen zusammen.

Relevante Sicherheitsrisiken in den brasilianischen Wahlurnen

Die brasilianischen Präsidentschaftswahlen waren extrem hart umkämpft. Der amtierende Präsident Jair Bolsonaro hat den vom Wahlgericht proklamierten sehr knappen Sieg seines Gegenkandidaten Luiz Ignácio Lula da Silva formell noch nicht anerkannt. Er hatte diese Anerkennung schon im Wahlkampf mit dem Ergebnis eines Audits der Wahlurnen verknüpft.

Die Ergebnisse dieses erwarteten Audits durch Fachleute des Militärs wurden am 9. November vom brasilianischen Verteidigungsministerium an das Wahlgericht übermittelt. Möglicher Wahlbetrug wurde in diesem Audit nicht untersucht, aber der Bericht zeigt relevante Sicherheitsrisiken des elektronischen Wahlsystems (Wahlurne) auf und schlägt eine tiefergehende technische Untersuchung durch eine Expertenkommission vor.

Die Ergebnisse sind in einem Dokument zusammengefasst, bestehend aus einem formellen Anschreiben an das Wahlgericht, einem technischen Teil und einigen Anhängen. Das komplette Dokument auf Portugiesisch können Sie hier herunterladen. Es umfasst 65 Seiten.

Aufgrund der großen Sprengkraft der Informationen in diesem Dokument habe ich die wichtigsten Punkte aus dem Anschreiben an das Gericht wortwörtlich übersetzt. Dieses Anschreiben wurde vom brasilianischen Verteidigungsminister Paulo Sérgio Nogueira de Oliveira verfasst.

…..

4. Ich weise darauf hin, dass sich die durchgeführten Arbeiten auf die Überprüfung des elektronischen Wahlsystems SEV (Sistema Eletrônico de Votação) beschränken und keine anderen Aktivitäten durchgeführt wurden, wie zum Beispiel die Feststellung von eventuellen Hinweisen auf Wahlbetrug.

5. Von den durchgeführten Arbeiten möchte ich zwei hervorheben. Erstens, dass während der Kompilierung des Sourcecodes und der Generierung des ausführbaren Programms ein Netzwerkzugriff beobachtet wurde, der ein mögliches relevantes Sicherheitsrisiko darstellen könnte. Zweitens, dass im Rahmen der Funktionstests, durchgeführt als Integritätstest und als Pilotprojekt mit Biometrie, eine Bestätigung, dass die Urnen frei vom Einfluss einer möglichen Schadsoftware sind, die die Funktion beeinträchtigen könnten, nicht möglich ist.

6. Daher ersuche ich das Wahlgericht, einen Vorschlag der militärischen Techniker zu akzeptieren, in dem Sinne, eine technische Untersuchung durchzuführen, um den Netzwerkzugriff während der Kompilierung des Sourcecodes mit seinen möglichen Effekten einschätzen zu können und eine minutiöse Analyse des Binärcodes durchzuführen, der tatsächlich in den elektronischen Urnen ausgeführt wird.

7. Zu diesem Zwecke schlage ich die Schaffung einer Expertenkommission vor, zusammengesetzt aus den ernannten Technikern des (verantwortlichen) Unternehmens und den Technikern, die als Vertreter der Kontrollinstanz fungieren.

8. Angesichts der Bedeutung des Wahlprozesses für die politische und soziale Stabilität Brasiliens ersuche ich das Wahlgericht auch die Dringlichkeit dieses Vorschlages zu berücksichtigen.

….

Ende Zitat von Paulo Sérgio Nogueira de Oliveira, brasilianischer Verteidigungsminister (ins Deutsche übersetzt von Reinhard Schroeder).

Wie transparent ist das Wahlergebnis?

Zur näheren Erläuterung fasse ich aus diesem Dokument die technischen Limitierungen des Audits folgendermaßen zusammen:

  • Es konnten nur statische Analysen durchgeführt werden. Es war keine Ausführung von Sourcecode möglich. Jede Urne stellte eine Kopie des verwendeten Sourcecodes bereit. Die Experten des Militärs durften diesen Sourcecode inspizieren, durften den Inspektionsraum aber nur mit Papier und Bleistift betreten. 
  • Der Zugang zur Versionskontrolle des SEV war nicht möglich. Dadurch war kein Vergleich möglich, ob die kompilierte Version auf dem Gerät mit der Version des verifizierten Sourcecodes übereinstimmt
  • Es gab keinen Zugang zu den referenzierten Softwarebibliotheken, die von dritter Seite beigestellt wurden. Dies schränkte das Verständnis des Gesamtsystems ein.
  • Die Zugangslimitierungen erschwerten die Inspektion eines komplexen Systems, das mehr als 17 Millionen Zeilen Sourcecode beinhaltet.

Voraussetzung für ein erfolgreiches Audit ist vollständiger Zugang zu allen Informationen, damit es überhaupt diesen Namen verdient. Das brasilianische Wahlgericht arbeitet dagegen in einer Blackbox. Es ist keinerlei Transparenz gegeben.

Zweiter wichtiger Punkt: Die im Anschreiben unter Punkt 5 und 6 fett markierten Schlussfolgerungen stehen im Gegensatz zu Aussagen des Wahlgerichts und von drei weiteren involvierten Institutionen, die die uneingeschränkte Sicherheit und Auditierbarkeit (Nachverfolgbarkeit) proklamiert haben und weiterhin proklamieren. In den sozialen Medien (Facebook, Instagram, Twitter) werden in Brasilien auf Anordnung des Wahlgerichts sogar alle Publikationen zum Thema der Präsidentenwahl mit einem entsprechenden Hinweis versehen. Mit dem Dokument des brasilianischen Verteidigungsministeriums ist diese Aussage nun eindeutig widerlegt.

Der Punkt 4 im Anschreiben ist so zu interpretieren, dass das Militär in seinem Bericht die Rohdaten der Stimmverteilung nicht mit statistischen Methoden analysiert hat, so wie die Expertengruppen, die ich im ursprünglichen Artikel verlinkt hatte. Insofern sind deren Ergebnisse mit schwerwiegenden Hinweisen auf Wahlbetrug bisher weder bestätigt noch widerlegt.

Nach meiner Einschätzung werden mit den Schlussfolgerungen dieses „Audits“ die Massenproteste in Brasilien unvermindert weitergehen bzw. eher noch angeheizt werden.

Einen Tag nach Veröffentlichung dieses Dokumentes ist in Brasilien bereits eine Lawine ins Rollen gekommen, die sich exponentiell ausbreitet. Nach meiner festen Überzeugung wird das brasilianische Volk solange demonstrieren, bis ein vertrauenswürdiges Wahlergebnis vorliegt. Ich werde auf diesem Blog weiterhin die wichtigsten Informationen in diesem Zusammenhang auf Deutsch publizieren.

Situation in Brasilien am 8.11.2022 16:52 h

Das brasilianische Verteidigungsministerium hat auf seiner Webseite die Übergabe der Dokumentation des Audits des elektronischen Wahlsystems an das Wahlgericht TSE (Tribunal Superior Eleitoral) angekündigt. Ob es im Nachgang der Übergabe schon zu einer Pressekonferenz kommt, ist noch nicht bestätigt, wird aber allgemein erwartet. Diese Ankündigung wurde auch von einer brasilianischen Zeitung Jovem Pan News wiedergegeben. Die größten Zeitungen des Landes schweigen aber zu diesem Vorgang.

Es gibt seit einigen Tagen auch große Truppenbewegungen im ganzen Land, die darauf hindeuten, dass an strategischen Punkten die brasilianischen Grenzen gesichert werden sollen.

Das große Erwachen der Menschheit beginnt in Brasilien

Ich schreibe diesen Blogbeitrag aus aktuellem Anlass der politischen Situation und Ereignisse in Brasilien, wo ich seit gut einem Jahr wieder lebe. Diese Ereignisse haben das Potenzial, einen wesentlichen Beitrag zum Erwachen der gesamten Menschheit zu liefern, denn sie haben eine internationale Dimension, die gar nicht überschätzt werden kann. Viele dieser Konsequenzen werden sich bereits in den nächsten Tagen und Wochen Schritt für Schritt entfalten.

Brasilien steht an einem Punkt seiner Geschichte, wo es bei der aktuellen Präsidentenwahl nicht mehr nur um das Wahlprogramm der einen oder anderen Seite geht, sondern um den Fortbestand der übergeordneten Werte Meinungsfreiheit und Demokratie an sich, repräsentiert durch freie und faire Wahlen. Meiner Ansicht nach geht es mittel- bis langfristig sogar um den Fortbestand der brasilianischen Nation als souveräner Staat und um die sich im Umbruch befindende Weltordnung von einer unipolaren zu einer multipolaren Ordnung. Auf der spirituellen Ebene geht dies meines Erachtens sogar mit der Initialzündung eines Quantensprungs in der Entwicklung der Menschheit einher, nämlich dem Übergang von einer 3D-Realität zu einer 5D-Realität. Um dies zu verstehen, füge ich hier Links zu zwei kürzlich beobachteten physikalischen Phänomenen an, dem hellsten Gammablitz aller Zeiten und einem außergewöhnlichen Kornkreis, der kürzlich im Bundesstaat Santa Catarina gesichtet wurde. Allein die Tatsache, dass in Brasilien überhaupt ein Kornkreis auftaucht ist schon sehr ungewöhnlich. Eine Interpretation der spirituellen Bedeutung dazu, die ich in dieser Form teile, findet sich hier.

Nach diesen Vorbemerkungen nun zu den aktuellen Ereignissen in der 3D-Realität in Brasilien. Es sind Hinweise auf systematischen Wahlbetrug bei den Präsidentenwahlen vom 2. Oktober (erster Durchgang) und 30. Oktober (Stichwahl) aufgetaucht. Unabhängige Audits, die auf den offiziellen vom brasilianischen Wahlgericht zur Verfügung gestellten Daten beruhen und die unterschiedliche Analysemethoden verwenden, liefern so schwerwiegende Hinweise auf Manipulation, dass ich diese hier zugänglich machen möchte, damit sich jeder dazu seine eigene Meinung bilden kann.

Die erste Quelle wurde von einer anonymen Gruppe von IT-Experten und Mathematikern in englischer Sprache erstellt. Die Autoren mussten anonym bleiben, da alleine das Infrage stellen der Wahlergebnisse in Brasilien mittlerweile unter Strafe gestellt wurde. Die Autoren dieses Audits kommen zu der Schlussfolgerung, dass mit ihrer für diesen Zweck eingesetzten und auch von brasilianischen Institutionen anerkannten mathematischen Methode (Newcomb-Benford’s Law) hinreichende Warnhinweise vorliegen, die ein noch detaillierteres Audit zwingend geboten erscheinen lassen, da vor dem Hintergrund möglicher internationaler Interessen, die nationale Souveränität Brasiliens auf dem Spiel steht.

Die zweite Quelle ist eine Tabelle mit einem Auszug der Daten von der offiziellen Webseite des brasilianischen Wahlgerichts. Dort sind Anomalien aufgelistet von Urnen, an denen der Kandidat Bolsonaro null Stimmen bekommen hat oder Stimmenanteile im einstelligen Prozentbereich. Im gegenteiligen Fall konnte bisher keine Urne identifiziert werden, wo der Kandidat Lula weniger als 21,6% bekommen hätte. In der aktuellsten Entwicklung scheint das Wahlgericht mittlerweile die Urnen mit null Stimmen aus der Datenbank gelöscht zu haben.

Die dritte Quelle ist ein privates Audit einer weiteren Expertengruppe mit einer anderen Herangehensweise. Dieses Audit wurde live über YouTube präsentiert. Das Video ist dort mittlerweile gesperrt. Es kann unter diesem Link noch aufgerufen werden. Auch ein PDF-Dokument mit den Präsentationsfolien ist verfügbar.

Das Video ist auf Spanisch mit portugiesischer Übersetzung. Die Präsentation ist auf Portugiesisch. Wegen der Strafandrohung musste dieses Video von Argentinien aus gesendet werden. Der Inhalt lässt sich folgendermaßen zusammenfassen: Es existieren in Brasilien 5 Modelle von elektronischen Urnen. Die einzigen Urnen mit einer Möglichkeit des Audits sind die neuesten Modelle ab 2020. Diese zeigen auch ein normales Verhalten mit einer zu erwartenden Verteilung zwischen den beiden Präsidentschaftskandidaten Lula und Bolsonaro. Brasilien hat fünf Wahlregionen. Bolsonaro hat vier davon gewonnen. In der einzigen Region, die Lula gewonnen hat, dem Nordosten des Landes, bekam Bolsonaro an den neuesten Urnen ca. 37% der Stimmen. An allen anderen Urnen, die nicht auditierbar sind, aber nur ca. 25% der Stimmen. In kleinen Städten, im Hinterland des Nordostens, nehmen diesen Diskrepanzen noch weiter zu. Das Ergebnis im Nordosten war letztlich entscheidend, um den Vorsprung von Bolsonaro in den anderen vier Regionen in einen Rückstand auf nationaler Ebene zu verwandeln (Offizielles Endergebnis 50,9% Lula und 49,1% Bolsonaro).

Aufgrund der schwerwiegenden Hinweise von Wahlbetrug, der Intransparenz des Wahlprozesses, der Anwendung von staatlichen Zensurmaßnahmen und des extrem polarisierenden Ablaufs des Wahlkampfes gehen die Menschen in Brasilien zu hunderttausenden auf die Straße. Es laufen derzeit die größten Demonstrationen in der Geschichte Brasiliens. Die Menschenmassen versammeln sich insbesondere vor den Kasernen der Streitkräfte. Es geht diesen Menschen aber nicht darum, einen Militärputsch herbeizuführen oder Panzer auf die Straßen zu schicken, sondern darum, ein vom Wahlgericht unabhängiges Audit der Ergebnisse durchführen zu lassen. In ihrer Wahrnehmung ist dieses Gericht hochgradig parteiisch und korrupt. Das Militär hat das Know-How und die technischen und personellen Möglichkeiten für ein solches Audit. Diese Möglichkeit zum Audit ist von der brasilianischen Verfassung gedeckt und wurde vom Präsidenten schon während des Wahlkampfes angekündigt. Das Militär kann insbesondere auch in Aktion treten, wenn die Sicherheit und die Souveränität des brasilianischen Staates bedroht sind. Allein der Verdacht der Korrumpierung des Wahlprozesses lässt also diese Möglichkeit verfassungskonform zu.

Für den 8. November hat das brasilianische Militär nun zu einer Pressekonferenz eingeladen, um die Ergebnisse dieses Audits vorzustellen. Allein die Tatsachen, dass zu einer solchen Pressekonferenz eingeladen wurde, der Präsident das Wahlergebnis noch nicht anerkannt hat und der große zeitliche Verzug von einer Woche deuten darauf hin, dass die Ergebnisse dieses Audits große Sprengkraft haben.

Wenn die brasilianische Presse das Thema überhaupt aufgreift, so werden die Demonstrationen als Angriff auf die Demokratie dargestellt. Es wird geschrieben, die Menschen würden einen Militärputsch fordern. Das mag im Einzelfall vielleicht sogar stimmen und sollte alle Menschen in Brasilien nachdenklich stimmen, wie es nach der Re-Demokratisierung des Landes überhaupt soweit kommen konnte. Mein Eindruck vor Ort ist aber, dass die überwältigende Mehrheit der Menschen für ihre Freiheitsrechte und für ein ehrliches und transparentes Wahlergebnis auf die Straße geht. Fast alle Zeitungen und Fernsehsender schweigen einfach, als ob nichts passiert wäre und als ob es gar keine Massendemonstrationen gäbe. Das heizt die Wut der Menschen nur noch mehr an und bestätigt ihre Wahrnehmung, dass freie Meinungsäußerung nicht mehr möglich ist.

Die Zensur hat in Brasilien mittlerweile erschreckende Formen angenommen. Printmedien, Fernsehkanälen und Privatpersonen wurde verboten, die Ergebnisse der Wahl anzuzweifeln. Bei Zuwiderhandlung droht komplette Abschaltung der Kommunikationskanäle und Geldstrafen. Selbst von zahlreichen Abgeordneten des Kongresses und von Senatoren wurden bereits im großen Umfang Konten in den sozialen Medien gesperrt. Für manche Leser vielleicht überraschend geht die Bedrohung der Meinungsfreiheit aber nicht von der vermeintlich „bösen“ Seite aus (Bolsonaro), sondern von der, auch von deutschen Medien, als der „guten“ gepriesenen Seite (Lula). Es ist daher vielleicht an der Zeit, sich aus der Polarität zu befreien, Differenzierungen zuzulassen und der Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen.

Wir befinden uns weltweit in einem Informationskrieg. Niemand kann mehr alle relevanten Fakten verarbeiten. Niemand kann mehr alleine, basierend nur auf dem eigenen Verstand die Wahrheit von der Lüge unterscheiden, schon alleine aus Zeitgründen nicht. Jeder wählt für sich Informationsquellen und Medien aus, denen er sein Vertrauen schenkt, um den eigenen Verstand zu unterstützen. Weltweit haben sich die Meinungen extrem polarisiert bis zu einem Punkt, wo man sagen kann, die Menschheit lebt mittlerweile in völlig unterschiedlichen Realitäten. Es kristallisieren sich dabei im Wesentlichen zwei Pole heraus. Wir leben in einer dualen Welt. Dies beweist, dass uns der menschliche Verstand mit Illusionen füttern kann. Wie können wir sicher sein, dass wir immer die richtige „Abzweigung“ zwischen den Polen genommen haben und wir in der „richtigen“ Realität leben?

Vielleicht ist es an der Zeit, die Stimme unseres Herzens in die Betrachtung der 3D-Realität miteinzubeziehen. Wir sollten verstehen, dass die überall forcierte Einteilung der Welt und der Menschen in gut und böse eine Illusion ist. Diese Einteilung wird durch manipulative Strategien unterschiedlichster Interessensgruppen gesteuert. Dem Prinzip „Divide et impera“ (lat.: teile und herrsche) folgten schon die Führer des Römischen Weltreichs. Niemand ist nur gut oder nur böse. Auf einer spirituellen Ebene sind wir alle Werkzeuge eines göttlichen Plans, wir machen individuelle Erfahrungen und die „Bösewichte“ haben in diesem Plan die Aufgabe, als Entwicklungsmotoren der kollektiven seelischen Entwicklung zu fungieren. Wir sind als Menschheit alle gemeinsam auf einer großen kollektiven Heldenreise. In diesem Sinne haben auch beide Kandidaten für das brasilianische Präsidentenamt eine Rolle in diesem Skript und wie im Film haben nicht nur die Bösewichte, sondern auch die Helden ihre Schwächen und Schattenseiten. Wer der Held ist und wer der Bösewicht, liegt immer im Auge des Betrachters. Manch eine Heldenreise hat auch schon einen Wechsel dieser Rollen hervorgebracht. Durch die maximale Polarisierung helfen sie aber beide der Gemeinschaft, auf kollektiver Ebene wieder zum Licht und zu einem neuen Gleichgewicht zu finden. Die kollektiven Erfahrungen führen uns auf eine neue Entwicklungsstufe. Da sich diese Art von Ereignissen nun zeitgleich in vielen Ländern manifestieren, wird der bevorstehende Schritt für die Menschheit ein besonders großer sein.